„Viele glauben, es gäbe dankbarere Forschungsgebiete.
  Bis sie jemanden treffen, der diese Krankheit besiegen konnte.“

Ein Aufruf an den medizinischen Nachwuchs.

Die Christina Barz-Stiftung wurde 1990 auch ins Leben gerufen, weil es in Deutschland viel zu wenige Spezialisten für Essstörungen gab. Das hat sich, durchaus auch durch die Arbeit dieser Stiftung, etwas verbessert. Aber der englischsprachige Raum ist uns immer noch weit voraus.

Als Forschergeist träumt man vielleicht lieber von einem Impfstoff gegen Krebs oder dem Schlüssel zur Heilung von Alzheimer. Aber es gibt gute Gründe, sich mit dem Spezialgebiet Essstörungen zu befassen. Zum Beispiel, dass man tatsächlich Menschen ins Leben zurückbringen kann. Junge Menschen meistens.

Das Stiftungsziel geht allerdings noch einen Schritt weiter. Beziehungsweise zurück. Es lautet eindeutig:

Die Förderung von Wissenschaft und Forschung im Bereich der Essstörungen, insbesondere zur Früherkennung und zum Verlauf bulimisch-anorektischer Verhaltensweisen unter Berücksichtigung innovativer Therapiekonzepte.

Und gerade das macht dieses Forschungsgebiet interessant, weil interdisziplinär. Zur Früherkennung können nahezu alle Mediziner etwas beitragen – vom Zahnmediziner bis zum Genforscher.

Neue Wege und innovative Forschung sind also gefragt, um diese so diffuse wie destruktive Krankheit zu bekämpfen. Reichen Sie Ihre Arbeit ein, wenn Sie sich des Themas Essstörungen angenommen haben oder im Ausland in dieser Richtung forschen wollen! Ihrer Karriere könnte diese Idee vielleicht den entscheidenden Impuls geben.

Schauen Sie doch einfach einmal, wie viele hochgeachtete Spezialisten diese Stiftung schon unterstützt hat.

Downloads:

pdfAusschreibung für den Christina Barz Forschungspreis 2015

pdfBewerbung für das Christina Barz Auslandsstipendium 2015

Unsere Angebote für Nachwuchswissenschaftler:

  • Christina Barz Auslandsstipendium, bis zu zwei Semester, dotiert mit 1.300,- Euro pro Monat plus Spesen
  • Christina Barz Forschungspreis, für herausragende Einzelarbeiten oder Forschungsgruppen, dotiert mit 30.000,- Euro
  • Ggf. Unterstützung von vielversprechenden Projekten und Zusammenkünften
  • Forschungsergebnisse der besten Fachkräfte Deutschlands im Bereich Essstörungen

Bei konkretem Interesse, zur ersten Information oder wenn Sie ein relevantes Projekt planen, zögern Sie bitte nicht, uns anzusprechen!